Auf dieser Seite erfahren Sie, wieso wir uns für Färsenfleisch vom Hohenloher Weiderind entschieden haben und welche Vorteile dies für Sie bringt.

 

Wir verarbeiten in unserer Metzgerei ausschließlich Fleisch von Färsen. Das sind Jungkühe, die noch nicht gekalbt haben. Wir sind davon überzeugt, dass Färsenfleisch das beste Geschmackserlebnis bietet. Im Vergleich zu dem oft erhältlichen Bullen- oder Ochsenfleisch hat Färsenfleisch einen höheren Anteil an intramuskulärem Fett. Es ist zarter und feiner marmoriert als Bullenfleisch.

 

Färsenzucht dauert länger als bei Bullen

Färsen brauchen weniger Kraftfutter als Bullen. Sie bekommen mehr Grünfutter. Trotzdem gilt die Färsenmast als eher unattraktiv und wirtschaftlich riskant: Im Gegensatz zu den Bullen gilt: Sie nehmen langsamer zu und erreichen kein so hohes Schlachtgewicht. Das schlägt sich in einem etwas höheren Preis für das Fleisch nieder.

Boeuf de Hohenlohe

 

Viel Bewegung auf der Weide

Während der Aufzuchtphase weiden die Jungrinder auf dem schmackhaften, grünen Land der Hohenloher Flusstäler Bühler, Kocher und Jagst und ihren Seitentälern – im Herzen des Landschaftschutzgebietes. Bunte Wiesen mit vielen Kräutern und Klee sind die Grundlage für eine gesunde Aufzucht. Zugleich pflegt diese Beweidung die natürliche Landschaft. Und, der Naturraum bleibt als Kulturlandschaft erhalten. Im Herbst ist Weideabtrieb – nach historischem Vorbild. Die Mastrinder kommen dann in warme Ställe mit Stroheinstreu. Dort bleiben sie bis sie nach kurzem Transport in den Haller Schlachthof kommen.

 

Gesundes Futter ohne Gentechnik, Antibiotika & Co.

Selbstverständlich wird während der gesamten Endmast nur gesundes Futter aus der Region um Hohenlohe verwendet. Die Erzeugerrichtlinien werden regelmäßig durch ein neutrales Lebensmittelinstitut überwacht. Medikamente und Wachstumsförderer sind verboten. Auch die Verfütterung von Tiermehl ist strengstens verboten. Dies war übrigens auch schon lange vor der BSE-Krise so in den Erzeugerrichtlinien festgeschrieben.

 

Kurzer Transport & Schlachthof in Bauernhand

Alle Bauern sind in der Umgebung von Schwäbisch Hall beheimatet. Der Weg zum Schlachthof ist sehr kurz. Im Schlachthof selbst wird auf eine schonende Schlachtung Wert gelegt. Hier zählt nur bestmögliche Behandlung der Tiere. Stress wird vermieden. Dadurch braucht die Schlachtung etwas mehr Zeit und Geld. Doch die Fleischqualität ist so einfach besser. Der Schlachthof und die gesamte Fleischvermarktung gehören zur Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Diese Genossenschaft gehört den Erzeugern selbst.

 

Sichererer: Kontrollierte Qualität

Sorgfältig ausgewähltes Futter kombiniert mit der natürlichen Aufzucht der Rinderrassen ergibt: vorzügliches Fleisch. Dieses wird von den Kontrollen zur Qualitätssicherung streng geprüft. Anschließend werden edlen Teile noch einem sorgfältigen Reifeverfahren unterzogen, um den von den Gourmets gerühmten „goût“, den besonders feinen Geschmack des „bœuf de Hohenlohe“ zu prägen.

 

Geschichtsträchtige Zucht

Das Hohenloher Weiderind, besser bekannt als  „bœuf de Hohenlohe“, ist ein gesundes prächtiges Mastvieh von den fruchtbaren Weiden Hohenlohes. Der französisch klingende Name ist im ausgehenden 18. Jahrhundert entstanden, als die damals berühmten Rinder und Ochsen in Viehtrieben bis nach Paris gelangten. In der französischen Küche wurde es vorallem wegen seiner besonderen Zartheit und seines vorzüglichen Geschmacks gerühmt.

Heute haben die Hohenloher Bauern diese gewachsene Tradition angenommen und erzeugen das berühmte Hohenloher Mastvieh nach historischem Vorbild. Dabei kommen nur gesunde Hohenloher Rinder zum Einsatz, die mit der französischen Rasse „Limousin“ zum „bœuf de Hohenlohe“ veredelt werden.

 

Interessierte Besucher erwünscht!

Gerne lädt Sie die Erzeugergemeinschaft ein, die „bœuf de Hohenlohe“ – Rinder auf den saftigen Weiden in den Flusstälern der Hohenloher Ebene zu besichtigen. Dabei haben Sie auch die Gelegenheit, mit den Bauern über die Zuchtarbeit, über Fütterung und Haltung der Tiere zu reden. Besuchen Sie die Erzeugergemeinschaft: Telefon: (07904) 97 97-0. 

 

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